Was verdient ein Professor?
Professorinnen und Professoren forschen und lehren an Hochschulen: Sie leiten Lehrveranstaltungen und Prüfungen, betreuen Abschlussarbeiten und Promotionen, werben Drittmittel ein und gestalten Gremienarbeit sowie akademische Selbstverwaltung – an Universitäten, Fachhochschulen/HAW oder privaten Hochschulen. Der Weg führt über Studium, Promotion und in der Regel Habilitation bzw. äquivalente Leistungen oder Tenure-Track zur Berufung (oft W2/W3). Das Bruttogehalt hängt von Bundesland, Besoldungsgruppe, Leistungsbezügen, Fach und Hochschule ab. Als Orientierung verdienen berufene Professoren in Deutschland 2026 oft etwa 6.800–8.600 € brutto im Monat; in der wissenschaftlichen Qualifikationsphase (z. B. TV-L E13) liegen typische Spannen bei rund 4.400–5.400 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die Spalte Ausbildung meint typische Bezüge in der wissenschaftlichen Qualifikationsphase (z. B. wissenschaftliche Mitarbeit TV-L E13 Vollzeit oder vergleichbar); ausgelernt steht für berufene Professorinnen und Professoren (häufig W2/W3 inklusive typischer Leistungsbezüge). Die tatsächliche Vergütung hängt von Bundesland, Besoldungsordnung, Leistungs- und Funktionszulagen, Fach, Hochschule und Verhandlungsstand ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Professor verbindet Lehre, Forschung und akademische Verantwortung: Seminare und Vorlesungen werden vorbereitet, Prüfungen abgenommen und Nachwuchs betreut. Parallel laufen Publikationen, Anträge und Projekte – oft mit enger Abstimmung in Fakultät, Gremien und internationalen Netzwerken.
- Lehrveranstaltungen planen und halten, Prüfungen abnehmen und Studiengänge mitentwickeln.
- Forschung betreiben: Publikationen, Tagungen, Labore oder Projekte steuern und Ergebnisse dokumentieren.
- Abschlussarbeiten, Promotionen und wissenschaftliche Mitarbeitende betreuen und begutachten.
- Drittmittel beantragen, Projektbudgets und Kooperationen mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis führen.
- In Fakultäts- und Hochschulgremien mitwirken sowie Berufungs- und Qualitätsprozesse begleiten.
- Fachliche Sichtbarkeit aufbauen: Netzwerke, Transfer, Gutachten und Öffentlichkeitsarbeit für das Fach.