Was verdient ein Goldschmied?
Goldschmiede entwerfen, fertigen und reparieren Schmuck und Edelmetallarbeiten – von Ringen und Ketten über Edelsteinfassung bis zu Unikaten und Restaurierungen. Das Bruttogehalt hängt von Region, Betrieb, Ateliergröße und Spezialisierung ab. Als Orientierung verdienen ausgelernte Goldschmiede in Deutschland 2026 oft etwa 2.850–3.400 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 900–1.200 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Betrieb, Region, Erfahrung, Auftragslage und Spezialisierung (z. B. CAD, Fassung, Restaurierung) ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Goldschmied arbeitet vor allem in der Werkstatt: entwerfen, sägen, feilen, löten, gießen und polieren. Zum Alltag gehören Kundenberatung zu Maßen und Materialien, präzise Handarbeit unter der Lupe sowie Pflege von Werkzeugen, Edelmetallen und fertigen Stücken.
- Schmuck entwerfen und nach Skizze oder CAD-Modell in Gold, Silber und Platin fertigen.
- Sägen, Feilen, Löten, Gießen, Polieren und Edelsteine fassen; Maße und Passform prüfen.
- Reparaturen, Größenänderungen und Restaurierungen ausführen; Materialverbrauch und Edelmetallbestand dokumentieren.
- Kunden zu Design, Legierung, Steinqualität und Pflege beraten; Angebote und Termine abstimmen.
- Werkzeuge, Maschinen und Sicherheitseinrichtungen pflegen; Arbeitsplatz und Gefahrstoffe fachgerecht handhaben.
- Mit Juwelieren, Gravuren und Zulieferern zusammenarbeiten; Qualitätskontrolle vor Auslieferung.